Offene Kinder- & Jugendarbeit

Zukunft aktiv gestalten

Offene Kinder- und Jugen­dar­beit begleitet Kinder und Jugendliche in die Selb­st­ständigkeit, fördert die Entwick­lung einer eigen­ver­ant­wortlichen Per­sön­lichkeit und bietet ihnen Räume und Möglichkeiten, sich selbst ihren Platz in der Gesellschaft zu suchen. Offene Kinder- und Jugen­dar­beit hat dabei einen sozialpoli­tis­chen, päd­a­gogis­chen und soziokul­turellen Auf­trag und trägt zur Aufrechter­hal­tung einer aus­ge­wo­ge­nen sozialen Infra­struk­tur bei. Durch ver­schiedene frei­willige Ange­bote kön­nen die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen umset­zen, eigene Fähigkeiten ein­set­zen, Neues ler­nen und all­ge­mein Teil einer Gemein­schaft sein. Die Ange­bote wer­den so konzip­iert, dass Anliegen, Wün­sche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen the­ma­tisiert und disku­tiert wer­den.

Die Haupt­prinzip­ien Offener Kinder- und Jugen­dar­beit lauten Offen­heit, Frei­willigkeit, Par­tizipa­tion, Lebenswelt- und Sozial­rau­mori­en­tierung, Geschlechterg­erechtigkeit und Empow­er­ment, also Hilfe zur Selb­sthilfe. So sollen ger­ade Jugendliche in die Lage gebracht wer­den, mit den Vielfälti­gen Her­aus­forderun­gen, die der Über­gang zum Erwach­sen­wer­den mit sich bringt, zu meis­tern.  Offene Kinder- und Jugen­dar­beit ver­sucht Kindes- und Jugend­wohlge­fährdung zu ver­mei­den und arbeitet präven­tiv, getreu dem Motto des Deutschen Kinder­schutzbunds „Kinder stark machen!“.

Offene Ange­bote für Kinder und Jugendliche in unserem Ortsver­band bieten das Jugendquartiers­man­age­ment und par­tiell die Schüler­per­son­ala­gen­tur.

Rechtliche Grund­la­gen sind in §1 (Recht auf Erziehung), §8 (Beteili­gung von Kindern und Jugendlichen), §9 (Grun­drich­tung der Erziehung, Gle­ich­berech­ti­gung von Mäd­chen und Jun­gen) und §11 (Jugen­dar­beit) Sozialge­set­zbuch (SGB) VIII (Schutza­uf­trag bei Kindeswohlge­fährdung) und im Bun­de­skinder­schutzge­setz zu finden. Weit­ere Geset­zes­grund­la­gen sind in Artikel 19 der UN-Kinder­recht­skon­ven­tion (Schutz vor Gewalt und Mis­shand­lung) und §1631 Abs. 2 BGB (Recht auf gewalt­freie Erziehung) beschrieben.

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